Friday, October 10, 2008

Deep down in fairytail


Ein flüchtiger Gedanke nur, ein „was wäre wenn…?“ und „wie war das damals noch…?“, kaum gedacht, und schon mittendrin, im blitzenden Strudel aus Bilderfetzen. Ein Baum nur, da!, ein Stück des Weges! Manchmal muss man eben doch den Weg zurückgehen, nicht immer
nur geradeaus blicken, den Kopf stur nach vorne gewandt;
von Scheuklappen umringt.

feurig grün, gräsergrün, schlafend grün, funkelnd grün, tönend grün, sumpfig grün

Ein Schritt zurück, den Blick über die Schulter; und schon eingetaucht in eine Welt voller Wunder, Abenteuer und geheimnisvollen Wesen. Der Sand fällt nicht sondern steigt, die Zeiger drehen sich zurück, die Sonne erhebt sich bevor sie untergeht. Die Jahre spielen keine Rolle mehr, die Größe zu damals kaum mehr ein Unterschied. Alle Sorgen verpuffen in den sanften Strahlen einer müden Sonne, die mit sanften Fingern über die Nasenspitze streichen. Ein fröhliches Kinderlachen, ein verschwörerischer Blick; und schon folge ich dir im wilden Ritt über geheimnisvolle Pfade, in einem längst untergegangenen Reich, in dem Barrieren, Ängste, Sorgen und Älterwerden nicht existieren.

graugrün, verdorben grün, wuchernd grün, wächsern grün, glitzernd grün, schlammgrün

Da! Siehst du sie? Die Burg des alten Löwen! Tief verborgen in den Schatten hoher Bäume, königlich erhellt von goldenen Sonnenstrahlen. Sieh nicht zu genau hin, sonst fängt dich der Blick seiner bernsteinfarbenen Augen und lässt dich nie mehr wieder los! – Ein Blinzeln; und schon verwandelt sich das stolze Gemäuer in eine riesige, moosverhangene Baumwurzel. Nur eine Wurzel.

blitzend grün, goldgrün, modernd grün, schrecklich grün, lebendig grün, kristallgrün

Ein nervöses Kichern, der Kopf stolz erhoben; wie der des unsichtbaren Pferdes, auf dem man über Stock und Stein durch die dunklen Wälder flog – meines war stets weiß. Die Zügel fest in der Hand – ich weiß noch wie du mir zeigtest, wie man sie richtig hält – die Gerte geschwungen, und schon landete man in einer wundervollen Märchenwelt. Dort drüben! Der silberne Vogel! - Oder doch nur ein Stück helles Holz? Ich könnte schwören, gerade die knochige Nasenspitze eines Koboldes gesehen zu haben…

fichtengrün, gläsern grün, herbstlich grün, moosgrün, dunkelgrün, giftgrün

Ein so vertrauter Anblick, dass ein ganzes Zeitalter voller Tage, Jahre und Erfahrungen plötzlich gar keine Rolle mehr spielt. Mit jedem Schritt vorwärts ein Stück zurückgegangen, das Lied der Vergangenheit mit dem der Gegenwart vermischt. Und auf einmal erklingt eine völlig neue Melodie. Das Herz genau an der richtigen Stelle, eins mit dem ruhig gewordenen Strom; und unbewusst spielen meine Füße das alte Spiel: Nur auf die Steine und Wurzeln treten! Der Boden ist ein endlos schwarzer Abgrund, wer daneben tritt, stirbt! Das uralte, fast vergessene Gefühl steigt empor, durchbricht den grauen Schleier des Erwachsenseins, der Vernunft und des Verstands, zeigt sich in hüpfenden Bewegungen.

knallgrün, schmerzlich grün, strahlend grün, lindgrün, gruselig grün, unglaublich grün

Der Wald lichtet sich, die warme Dunkelheit wird vom hellen Blitzen durchbohrt. Wurzeln werden wieder zu Wurzeln, der Hügel ist wieder das was er mal war, und auch das schummrige Zwielicht ist nur noch ein Wechsel aus Licht und Schatten; nicht länger der verwunschene Schimmer einer geheimnisvollen Kinderwelt.


Sunday, October 05, 2008


Und als ich den Flur entlangging,
war ich mir auf einmal 100%ig sicher:
wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue,
blicke ich auf eine winterweiße Puderzuckerdecke,
die still und heimlich über den Tischen schwebt.

Monday, September 29, 2008

Mann!

Der Spritpreis ist heute aber wieder güllig. Oder binstig?

Thursday, September 25, 2008

Manchmal ist das Leben einfach doof. Hinterhältig. Listig. Blitzschnell.
nowhere to flee for your life
so we stayed inside
and we'll sleep until
the world of man is paralyzed

Monday, September 22, 2008

And above all else

The trick to life is not to get to attached to it

Saturday, September 20, 2008

and the dog is out

aber sowas von!

Thursday, September 18, 2008

Absurde Gedankengänge

Und irgendwann endet man wie der kopflose Mann im Fenster, der mit dem weißen, strenggebügelten Hemd.

Tuesday, September 16, 2008

Zickenzone!

Maul halten!
Land gewinnen!

Monday, September 15, 2008

heute schon n stöpper reingesteckselt?

Saturday, August 30, 2008

Nur mit einer Geige spielenden Ziege ist es das perfekte Glück.

Sunday, August 17, 2008

nene, mir gehts gut!

"es ist einer der flagrantesten Beweise des menschlichen Hochmuts, daß jeder Leidende unglücklicher zu sein glaubt, als der andere, der neben ihm weint"


Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo

Monday, July 21, 2008

wohl tituliert

Wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur ein Dummkopf den Finger an.

- amélie -

Verzeihung, dürfte ich kurz?

Ein leerer Horizont, ohne Berge, ohne Tal, der Wirklichkeit scheinbar entrückt. Im blassen, fahlgesichtigen Sumpf der Stille und Trübsal. Gerade noch gesungen, gerade noch getanzt.
Der Himmel schien unendlich klar, die Sonne einem goldenen Feuerball gleich, die Dunkelheit von Myriaden von Sternen durchzuckt. Und die Bäume wiegten sich in zufriedener Zweisamkeit im lauen Luftzug. Das Wasser spritzt, der tiefe, blaue Ozean durchschneidet sein samtenes Tuch; eingetaucht in eine andere Wirklichkeit. Und plötzlich bekommt alles eine Bedeutung: der leise Klang eines fröhlichen Lachens, der tiefe Fall in einen braunen Sumpf, die Schallwellen eines verstrichenen Luftzuges, der hastige Griff nach vergangenen Zeiten. Die Zeit, ein teuflisches Ding. So schnell, so eilig, bei Zeiten. Und dann wieder so griesgrämig schleichend, hämisch herabgrinsend, oder einfach nur tödlich gelangweilt.
Ein letzter Blick, der Himmel steht noch. Ein ständiger, unaufhaltsamer Strom aus wiedergeborenen Regentropfen. Unbändige Freude versickert in der vertrockneten Wunde der völlig gesichtslosen Banalität. Erinnerung tauchen auf, blinzeln matt an die Oberfläche und tauchen wieder hinab in die grüne dunkle Stille einer Seele. Bilderschnipsel tanzen einen Reigen mit langvermissten Melodien und Tönen, Gefühle reichen sich die Hände; Hass und Bedauern in unausgesprochenem Einverständnis. Wie geht man um mit solchen Momenten? Hochkommen lassen, ergeben abwarten und wieder versinken lassen? Höflich verbeugend empfangen und floskelnd hinausbegleiten? Irre gackernd und schrill kreischend in die Arme schließen, so, als wäre nie etwas geschehen? Verzeih, das erscheint mir etwas unpassend, in dieser Lage.
Das Leben scheint abhängig von Geräuschen, Musik passt sich an und wirbelt durch den Raum. Ein Springen, hier und dort, und trotzdem kein Ziel in Sicht. Verwirrt, planlos, und doch beizeiten sogar glücklich. Ein wenig erstaunlich, möchte man meinen.

Thursday, May 29, 2008

Sie wünschen bitte?

Ein Spiel, ein Spiel zwischen Jäger und Beute. Einem Tanz gleich, mit Partnern, wie sie unterschiedlicher und unbekannter nicht sein könnten. Wie ein plötzliches, und doch erwartetes, morgendliches Treffen unten am Wasserloch, wo die verschiedensten Arten auf einander treffen. Jede sorgsam ihres Freiraumes bedacht, ein vorsichtiges Herantasten und Beschnuppern, wohl wissend, dass hier sämtliche Grenzen und Regeln fließend in einander übergehen.

Der Körper wachsam, die Augen in Bewegung, jede Regung verfolgend und kritisch wertend. Ein letzter Blick in die Runde und der Vorhang fällt. Während die Beute ihre Augen noch suchend umherschweifen lässt, weiß sie nicht, dass sie schon lange zum festgelegten Ziel geworden ist, verstrickt im Netz des Abends, unfähig sich zu befreien. Was wird geschehen? Was ist zu erwarten? Lob? Tadel? Ablehnung? Freudiges Erstaunen? Oder aber genervte Abweisung und stummer Argwohn?
Millionenfache Adrenalinstöße reichen sich die Hand, durchfahren den Körper von den Füßen bis zu den Haarspitzen. Der Rücken streckt sich, ein Lächeln erstrahlt, die Schritte werden forscher, die Schultern durchgedrückt, während die Fingerspitzen in einander verschränkt ein Eigenleben zu führen scheinen. Niemals ist diese Jagd die gleiche, stets eine Achterbahntour zwischen Talfahrt und hohen Bergen, mal mehr, mal weniger. Eine unbedachte Äußerung, eine zu hastige Bewegung, und schon ist das Gefühl, die zwischenmenschliche Beziehung, dieser Tanz für den Moment buchstäblich im Keller. Eine Akrobatik auf dem Hochseil der deutschen Sprache, bei dem man sich nur zu schnell im metaphorischen Sinne den Hals brechen kann.
Und der Tanz beginnt. Mit allen Sinnen bedacht, ein ständiges Geben und Nehmen, ein Vor und Zurück, der Jäger umtänzelt die Beute, schmeichelt ihr, versucht sie zu überzeugen, zu verkaufen, zu präsentieren, und doch dabei den Schein der Dinge zu wahren. Der Rückzug als Teil des Angriffs, kaum ein Auge verlässt den Ort des Geschehens. Die kleinste Bewegung, der kleinste Wink, und der Jäger ist zur Stelle, bereit, zuzustoßen, abzuwarten, zu täuschen, zu spielen.
Ist erst der erste Akt geschafft, die Finger, zärtlich den blinkenden Stahl umschmeichelnd, wie von selbst nach den langhalsigen, dünnen Stielen tastend, der Kerzenschein sich geheimnisvoll in der Flasche bricht und ein Muster aus grünen Katzenaugen auf das blütenweiße Tischtuch streut, die restliche Welt im Nebelschein der freudigen Beschäftigung versinkt, dann erwacht eine triumphale Regung des Hochgefühls. Der Jäger war erfolgreich, Sommelier und Gardemanger reichen sich die Hand, der Tanz beendet. Beute und Jäger trennen sich, möglicherweise nur ein Spiel für einen Abend, und doch in Erhabenheit und Desaster eng miteinander verbunden.

Monday, May 05, 2008

Wednesday, April 23, 2008

the hole inside

Noch ein Stück geradeaus und die Straße hinunter, alles ist so vertraut, alles ist hier so friedlich.
Es hat sich nicht viel verändert, nur der Wagen vorm Haus und die Tür steht weit offen,
als wäre jemand kurz raus.
Als wäre jemand gegangen und käme gleich zurück, nimmt dich in den Arm und kümmert sich um dich.
Sagt, mach dir keine Sorgen, du bist nicht allein und deckt dich zu mit den Worten:
Ich werde bei dir sein.
Es sind die Gedanken in kurzen Momenten, gedacht und verdrängt, um nicht weiter zu denken.
Die Schrankwand im Geiste schon dreimal zerschlagen, und wenn es so weit ist,
kann man es nicht ertragen.
Bleibt einfach nur stehen, und erkennt erst dann, dass man sich auf den Moment nicht vorbereiten kann.
Weil es nicht mal die Chance gab,
Weil man einfach gegangen ist,
Weil man einfach gegangen ist, als würde man ewig noch kommen und gehen und sich sehen.
Weil die Worte nicht reichen,
Weil Erinnerungen bleiben.
[kettcar]

Friday, April 04, 2008

Spiel von Licht und Schatten



Ein ständiger Wechsel von hell und dunkel, auf und nieder, wolkenhoch und endlostief. Ein scheinbar ewiger Kreislauf mit sich immer wieder wiederholenden Bewegungen, Momenten und Gefühlen. Kein Ende in Sicht, keine Möglichkeit, dem Teufelskreis zu entkommen, gefangen in der eigenen Traumwelt. Doch die Träume träumen sich langsam aus, die letzte Zugabe ist gespielt, die Musiker gehen nach Hause und nur noch ein kleiner Trupp hartgesottener Fans scheint krampfhaft zu versuchen, das Ende des Abends hinauszuzögern. Doch wie soll etwas hinausgezögert werden, wenn an seinem Ende gar kein Zweifel besteht, wenn es scheinbar seit Äonen in den Sternen geschrieben steht. Da hilft kein Betteln und Flehen, kein Hoffen und Bangen und auch kein länger Aufbleiben.

Auf Licht folgt Schatten, auf Dunkelheit ein neuer Sonnenstrahl. Aber was bringt jeder noch so funkelnde Blitz puren Lichtes, wenn er nach jedem blitzenden Lichtertanz in den Abgrund zurück gesogen wird? Die gleichmäßigen Wechsel scheint beruhigend, wie der Blick auf ein endloses graugrünes Meer mit stetigen heranfließenden und zurückweichenden Schaumkronenwellen, hinterlegt mit der eintönigen, einschläfernden, melancholischen Musik der Wasserelemente. Irgendwann haben die Töne und Schleier etwas Hypnotisches und es ist zu spät, den Blick auf den klaren blauen Himmel zu richten, der sich so gar nicht in den Wassermassen spiegelt. Tief versunken in den Anblick der immer wiederkehrenden Unendlichkeit verliert man den Blick für die Umgebung, den Blick für das wahre Leben, den Blick für das, was außerhalb dieses beschränkten Blickwinkels liegt.

Ein Seufzer, ein zweiter Blick und doch nur wieder die Bestätigung, das irgendwie auch beruhigende Gefühl, es hat sich nichts geändert, der Kreis nimmt seinen Lauf, immerfort, immerdar. Der Wunsch nach etwas Anderem erwacht, der Traum von etwas Größerem erblüht wie eine kleine lila Kaktusblüte, mitten in einer Wüste voller grauer Wellen. Und doch, chancenlos. Die Realität driftet ab, das Äußere verblasst, und nur dieser eine winzigkleine Bereich erschillert in allen nur erdenklichen Farben eines grasgrünen Regenbogens. Das Leben rückt zur Seite und macht Platz, und wieder einmal versinkt man in dem verlockenden Sumpf eines Traumes, dessen Erwachen dafür umso bitterer ist.

Tuesday, March 25, 2008

Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar.
(Amélie)

Friday, March 07, 2008

All the feelings that we left below


One way only, nur hin, kein zurück. Genau 70 € würde mich das jetzt kosten. Gepäck? Wer braucht schon Gepäck? Alles hinter sich lassen, endlich wieder frei sein, den Wind, oft so scharf und kalt, dann wieder neugierig und sanft auf der blassen Haut spüren. Der Himmel so grau, bedeckt und drückend, und doch so unbeschreiblich typisch.
Und plötzlich ein Wolkenloch – ein strahlend blitzendes Blau, fast schon stechend ungewohnt. Und die Welt wird zum Märchen: die Wirklichkeit bricht, das fahle, nasse Grün erwacht zum Leben, alles glitzert und blinkt in diesem einzigen Sonnenstrahl. Du atmest ein und eine unglaubliche Kraft erfüllt deine Lunge, deinen Körper, dein Herz. Der Wind, auf einmal so zart und warm, lieblich und verspielt streicht er durch die Gräser, singt und tanzt sein eigenes Lied. Der Klang der Wellen erscheint vorsichtiger, zurückhaltender, lockend. Eine Wärme durchfährt die Glieder, legt sich sanft auf die klammen Hände und drängt die Kälte zurück. Und tief in deinem Herzen erwacht ein leises Echo.
Ein Augenblick nur, eher gemessen in Sekunden als Minuten. Und doch ein unvergleichlicher Moment, die Kehrseite des äußerlichen Scheins. Das Wolkenloch schließt sich, dieser Blick auf eine andere Welt, tief verbunden mit etwas in dir drin, unbewusst und doch plötzlich zum Vorschein gekommen, im wahrsten Sinne des Wortes ans Tageslicht getreten. Der Wind ist wieder eisig, das Brausen der Flut dröhnt in den Ohren, ein ständiger nervender Nieselregen fällt herab. Doch immer noch ist dieses Bild vor Augen, das Bild von dem, was hätte sein können, was ist, verborgen hinter dem Schein des Hier und Jetzt.
Die Augen geschlossen, die Musik auf voller Lautstärke, und alle Bilder sind wieder da. Die Kirchen und Ruinen, die breiten, uralten Straßen voller Menschen und kleiner Läden. Die Busse – Doppeldecker -, ständig bereit, zu jedem Ort zu fahren, den du sehen willst. Die lange Zugfahrt, eingeklemmt zwischen Tür und Rucksack, nur auf einen klapprigen Sitzhocker gequetscht, das Buch auf dem Schoß. Und dann der Blick aus dem Fenster, der erste Blick auf das Meer, so nah, so erreichbar, so unglaublich. Das Gewitter, bei dem der Donner die Trommelfelle platzen ließ und der Regen die Knie durchweichte. Dieser unglaublich grüne, imense, nie enden zu wollende Berg. Diese einen fantastischen Kekse. Das weiße Pferd, welches angeblich bewegungslos in den Augenwinkeln loszugaloppieren scheint, bis in den Himmel. Die kleinen Kinderhände, die sich nach anfänglicher Scheu mit so viel Tatendrang fordernd in dein Leben drängen und nach ständiger Aufmerksamkeit schreien. Diese unbeschreibliche Freiheit, dieses Gefühl, alles erreichen zu können, einfach draufloszuschreien, sich selbst gefunden zu haben, endlich zu wissen, wer man ist. Im Grunde genommen unbeschreiblich. Und doch voller Verlangen hinausposaunt zu werden.

Thursday, March 06, 2008

plumps

das ist mit abstand der tollste tag im jahr

Monday, February 11, 2008

panzerschlacht im sommerregen

muss die vollidioten grüßen

also wo fängt's an, wann wird es enden

vielleicht schaffe ich es irgendwann kurz bevor ich einschlafe

gang 5 und gleich 180schließe die augen, zähle bis 10



was für nervenstränge sollen das denn sein?

kann mir irgendwer erklären
warum sterne eigentlich verglühen?

Na, ein glück, dass wir das klären - money left to burn.

das gegenteil von gut ist gut gemeint

atme ein, atme aus, du hast immer die wahl

der teil, den ich versteh ist:home ist nun mal where your heart is




uns geht's wirklich gutund ja, unsere kunst hält ewig

jetzt geht der fallschirm auf, na dann herzlich willkommen zuhaus

viel glück heut nacht und viel glück demnächst
und 8 und 9. hip hip hurra




Friday, December 28, 2007

wenn man nix zu sagen hat . . .

Darf ich dir eine Machete für dein intelektuelles Dickicht leihen?

Sunday, November 11, 2007

Uuiiii, schaut mal!!


Thursday, November 08, 2007

eigentlich

eigentlich sollte genau hier, exakt an dieser stelle ein unglaublicher, ergreifender, einfach nur umwerfender, schockierender, belächelter, trauriger, urkomischer, herbstlicher, fast schon winterlicher, aufregender, bejahender, grüner, stylischer, brüllend komischer, leicht angenervter aber höchst optimistischer eintrag stehen.
eigentlich.

Thursday, October 04, 2007

Nebenbei bemerkt:

hier sollte dringend mal wieder geputzt werden! wie schade, dass ich gleich fahre =)

Sunday, September 23, 2007

Heute...

... wars schön =)
Smile like you mean it
And let yourself let go
(irgendwie hab ichs momentan voll mit songtexten)

Thursday, September 20, 2007

Was tun...



... wenn man ne Stunde zu früh aufgestanden ist?
... wenn der Busfahrer plötzlich laut anfängt zu singen?
... wenn der Reis in der Pfanne Samba tanzt?
... wenn der ?!(§)=°- PC immer noch spinnt?
... wenn die Woche einfach nicht rumgehen will?
... wenn das Berichtsheft von einer Ecke in die andere geschoben wird?
... wenn der Magen plötzlich Purzelbäume schlägt?
... wenn ich schon wieder keinen vernünftigen Eintrag hinkriege?
... wenn grad irgendwie alles andere passt?
... wenn mir langsam die Kochideen ausgehen?
... wenn ich schneller schreiben kann als mein PC? *hrhrhr*
... wenn mich meine M&Ms mal wieder so näckisch anblinzeln?
... wenn - wider erwarten - alles glatt läuft?
... wenn ich noch 11 Minuten rumkriegen muss bis mein Bus fährt?
herrjeeeee, ich glaub mir gehts zu gut, ich mach mir völlig sinn- und grundlos Gedanken...

Monday, September 17, 2007

you have stolen my heart


Invitation only, grand farewells
Crash the best one
Of the best ones
Long time ago, the promise left. I´ll be there, you won´t be alone. I hold you, I felt you, I let you go. No time to say goodbye, no time to say farewell, and the waves turn over again, no chance to turn back time. Watched the sun go down, so many times, so alone. Days are chasing each other, filled with unforgetable moments. And you´re still gone

Friday, September 14, 2007

hrhrhrhrr.....






------->




morgen, junge.....moooorgen...verabschiede dich von deinem system! hasta la vista, baby!


Wednesday, September 05, 2007

Guten Morgen, möchten Sie Kaffee zu Ihrem Frühstück?


Lang lang ist´s her... der ein oder andere Text steht noch offen, ob er oder sie noch auftritt kann selbst der Produzent nicht sagen, zu viel passiert, zu viel vergessen, zu viel verdrängt. Hallo, Guten Tag und Willkommen im eigenen Zuhause! Wer hat´s gedacht, wer hat´s geahnt und warum verdammt hat mir keiner was gesagt??? Ein kleiner Hopser, ein leichtfüßiger Schritt, und schon schwebst du mitten im Leben. Nichts ist wie es war, alles ist wie es sein sollte. Und niemand ist sicher. Denn selbst die Vorvorwahl steht irgendwann hinten an, Isis ist immer noch eine Mumie und auch die Fallschirmspringer können nicht jeden Abend im Sonnenuntergang baden gehen. Ein Funkeln in den Augen, ein blitzendes Lächeln, ein lautes Singen mitten in der Hektik. Die Flamme ist zum Flämmchen geworden, erloschen, der Docht ist kalt und das Wachs erstarrt. Und das Herz jubiliert.

Die Zeit rast, die Probleme verpuffen und verfliegen wie ein Staubwölkchen. Jeden Abend die Frage: Wann hört es auf, wann kehrt das Leben zurück, wann wechseln schillerndes Paradies und grauer Alltag ihren Sitzplatz? Es macht mir irgendwie Angst...

Friday, July 27, 2007

time´s running out

(ca. 100m entfernt von Stonehenge)
wie tief sind tiefe gefühle
wer erinnert dich,
wenn du dich vergisst
wo sitzt man zwischen den stühlen
und wieso immer ich
und wieso ist es so verdammt schwer, die letzen 50 seiten zu lesen?
oder einfach mal über england zu schreiben?

Sunday, July 15, 2007

there and back again

jetzt dürfte auch der letzte verstanden haben, dass ich wieder da bin =) gesund und munter und um viiiele viele eindrücke reicher (--> die werden hier alle noch präsentiert).

kurz zusammengefasst: es war der absolute hammerwahnsinn, super super toll und ich werds auf jeden fall nochmal machen! und damit hier niemand zu kurz kommt werd ich auch ein ganz kleines bisschen drüber berichten. ein wenig :)

Wednesday, June 20, 2007

Selbstfindungstrip auf die grüne Insel

Ich bin dann weg, weg wie der Wind, baby! Ne Pause machen, Auszeit nehmen, Urlaub oder wie auch immer man das nennen mag. Ob ich wiederkomme? Na klaaa. Und wann? Am 13. Juli, arschfrüh morgens. Wanns losgeht? Na morgen, in aller Herrgottsfrühe. Ob ich mich freue? :) So ein kleines bisschen. Haltet mir hier die Stellung, ja?
--> auf in die große weite Welt

Monday, June 18, 2007

The best you ever had is just a memory

Do you know where you're going to
Do you like the things that life is showing you
Where are you going to
Do you know

Do you get
What you're hoping for
When you look behind you
There's no open doors
What are you hoping for
Do you know


Erinnerungen an einen Abend, an einen Tag, an eine Nacht, an 13 lange Jahre. Bruchstücke von Momenten tiefer Zweisamkeit, beginnender Freundschaft, Akzeptanz, Streit, Wut, Aufregung und grenzenloser Begeisterung. Ein Hürdenlauf, ein Drahtseilakt, ständig bedacht, nicht zu fallen. Das Netz ist zu faserig, ein falscher Schritt und man saust hindurch, hinab in das bodenlose Loch, in den gierig aufgerissenen Schlund einer gigantischen Spinne.
Doch kein Schritt ging daneben, man wuchs mit der Herausforderung, kein Sprung schien zu weit, und plötzlich stehen die Türen offen. Überwältigt von der Freiheit, von der grünglitzernden Wolke und dem kühlen Wind, der aufwirblend einer Spirale gleich die freie Haut umtanzt. Ein Traum in Grün, goldenes Strahlen und schmeichelnder Perlen. Silberne Rosen umspannen den Arm, die Musik beginnt und dann ist es soweit. Ein überglückliches Lächeln steigt empor, Hand in Hand mit einem Freund betritt man den Raum, ein Rauschen von Klatschen, Rufen und Tönen, ein kunterbuntes Meer aus Farben. Ein Moment, kostbarer als jeder andere und entschädigend für 13 lange Jahre voller Schweiß, Stress, Angst und Tränen. In diesem Moment weiß man, man hat es geschafft, es ist vorbei. Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt, winzig zwischen den Strömen der Freude und Begeisterung, und doch – die Routine versinkt, die Freunde verblassen, die Entfernung wächst. So viele, so lange zusammen, ein bestimmter Ort, ein ständiges Ritual, umsonst? Vergessen? Vergebens? Die Musik verschwimmt, eine neue beginnt und die Hände finden ihren angestammten Platz. Wir heben den Blick, sehen die Zukunft in den Augen des anderen, die Nervosität ist wie weggeblasen, so sollte es sein, so ist es, so wird es auch in Zukunft sein. Ein wirbelnder Farbenblitz – rot, grün, weiß, schwarz, rosa. Alles dabei, alles vertreten, mehr oder weniger passend, schlicht wie pompös. Die Haare türmen sich empor, fallen in den zartesten Wellen, an diesem Abend ist alles möglich. Wir wirbeln herum, jeder versunken in die eigenen Bewegungen, jeder mit anderen Vorstellungen, die ihn einfach nicht loslassen wollen, und doch, alle verbunden mit ein und demselben Gedanken. Wir haben es geschafft. Für diesen Moment sind wir alle eins.
Der Tanz ist vorbei, weitere werden folgen. Ein rauschender Abend, zu früh vorbei, zu viel verpasst, zu viele Möglichkeiten sinnlos verstrichen. Der Schmerz entfacht, die Erinnerung bleibt. Eine wunderbare Zeit, unbeschreibliche Jahre voller Höhen und Tiefen, eindeutig über dem Meeresspiegel, mit Sekunden, Stunden und Tagen in der Nähe so unglaublicher Menschen, von jedem einzelnen geprägt und verändert, und sich dennoch treu geblieben. Ein einziger Abend im Kreise aller Freunde, gebadet im flackernden Licht des Augenblicks, herumgewirbelt und bestaunt auf der Tanzfläche, vom Lachen geschüttelt über verpatzte Drehungen, entfacht in Blicken und Berührungen, und immer wieder der dankbare Gedanke an die Vergangenheit. So ein Glück gehabt, so gut davon gekommen.
Das Licht ist aus, die Musik verstummt, der Traum ist ausgeträumt, unwiederruflich geschehen und passiert. Nie wieder erlebbar, denn manches erfährt man nur einmal. Die Schuhe in der Ecke, die Rosen verstaut, die Perlen verschwunden, und der Traum in Grün schmutzig-weiß verhüllt. Der Alltag kehrt zurück, zwar ein neuer, aber nicht sehr viel anders als der vorherige. Was tun? Wie weitermachen? Wo sind die Leute, die einem nun sagen, was man tun soll? Gibt’s denn keine Hausaufgaben auf? Noch nicht mal Protokolle? Vorbei, verpasst, verpennt. Alles beim Alten, nichts passiert, nichts falsch gemacht, aber auch nicht richtig. Doch wer erkennt richtig und falsch an einem Abend voller Funkeln und Sternenglitzer? Mehrmals angesprochen, erfüllt von ausflüchtigen Beschwichtigungen, und dann die falsche Hand ergriffen. Ein Seufzen, unhörbar in der lauten Stille der Musik, dem fröhlichen Lachen, dem Getrappel der tanzenden Füße. Mitgezogen von der Begeisterung, ein falsches Bild, zwei Teile, die nicht zusammenpassen. Wehmut, ein äußerst trauriges Gefühl. Ein Mischmasch aus Freude und Begeisterung, gepaart mit Wut und Resignation. Aufgegeben, endgültig. Endgültig? Zurück bleibt nur die freudige Erinnerung, an das warme Gefühl im Bauch, an den himmelhochjauchzenden stummen Jubelschrei, an einen wunderschönen, wenn auch leider viel zu kurzen Abend.


Friday, June 15, 2007

nur kurz so


ich freu mich wieder. auf heut nachmittag. und heut abend. und morgen früh. und morgen abend. und halt und so.

Tuesday, June 12, 2007

Fuck it all

So, ist mal wieder Zeit für ne neue Hassliste - wenn auch nur kurz - ...
- ich verabscheue Friseure
- mir gehen LKWs auf die Eierstöcke
- das Wetter ist zum Kotzen
- Jugendherbergen in England sollten verboten werden
- mich regen meine Haare auf (aber SO RICHTIG!!!!)
- ich würde jemanden gerne mal ganz feste in den Bauch treten, in der Luft zerfetzen, wieder zusammennähen, nochmal zerstückeln und dann mit Steinen beschwert ins Wasser schmeißen
- Friseure sind doof
- Friseure sind megascheiße
- meine Musik ist zum gähnen öde und völlig unpassend
- falls ichs noch nicht erwähnt haben sollte, das Wetter ist auch nicht so dolle
- ich könnte ja jetzt wieder mit Friseuren anfangen, aber ich glaub das lass ich lieber...
- mein Bein juckt. Bescheuerte Mücken!!
Altaaa, jetzt hab ich keine Lust mehr. Doofer Tag heut. Dabei freu ich mich doch so auf Freitag. Und Samstag. Aber nicht auf Morgen. Und auf Übermorgen auch nicht. Obwohl doch. So n bisschen. Herrje, ich brauch Urlaub...

Thursday, June 07, 2007

Träume = Schäume ?

Mit unglaublich starken Magnetfeldern kann man das Gefühl erwecken, als würde man schwimmen, so ganz ohne Wasser. Hat man dann noch die richtigen Hologramme lassen sich ein echtes Schwimmbecken erzeugen, eine Spielhalle, ein Kindergarten, eine Lagerhalle oder einen Fußballplatz. Wenn man aber laut lacht werden die magnetischen Ströme zu echtem Wasser und man kriegt einen Eimer voll über den Kopf.
Manchmal verwandeln sich bunte Vögel in Männer und wieder zurück. Sie stürzen sich mit dem Schnabel in den Boden, bleiben stecken und springen rückwärts wieder in die Luft. Sie sind verdammt schwer zu fotografieren!!
Wird man mit einem Kerl gefirmt, dann kommt das einer Hochzeit gleich. Wenn man dabei auch noch ein lindgrünes Abiballkleid trägt, dann ist das besonders schlecht. Vor allen Dingen, wenn der Kerl mit Anhang kommt...
Kann mir das mal irgendwer deuten bitte?

Tuesday, June 05, 2007

Jupheidi!!

Leute, nennt mich Abiturientin!! Fertige Abiturientin. Hab mich noch nie in meinem Leben so sehr über dreimal drei Kreuze gefreut :-)

Saturday, June 02, 2007

Orangener Klecks im gelben Wald mit Fliegenschiß

Heutige Stimmungsänderung:
gut gelaunt - ekstasisch - explodierend - angepisst - stinksauer - gut gelaunt - fuchsteufelswild - melancholisch - tieftraurig - brüllend - zornig - angenehm entspannt
Heutiges Problem:
Manche Leute kriegens einfach nicht in ihren Kopf, dass sie mit ihrem Verhalten gut und gerne mal eben so ziemlich dicke Freundschaften mit einem Wisch vom Tisch fegen. Ohne Wenn und Aber.
--> Ausführung:
Boaaah altaaa!! Ich könnt mich sooo aufregen, an den Haaren ziehn, Anlauf nehmen und gegen die Wand laufen, den Kopp gegen die Tischkante wämsen. Könnte. Gut, dass ich das nicht mache, sonst hätt ich Morgen übelste Kopfschmerzen. Hätte nicht gedacht, dass es solche Leute geben. Diejenigen, die es einfach nicht rallen, die nicht kapieren, was sie mit zwei drei Worten alles anrichten, was sie in ein zwei Sekunden ihres bescheidenen Lebens alles kaputt machen können. Man sagt es ihnen einmal, man sagt es ihnen zweimal, und - wenn man ganz geduldig ist und nebenbei auch noch einen guten Tag hatte - auch noch ein drittes Mal. Ob es was bringt? Nein, natürlich nicht. Sie stochern weiter mit ihrem Messer in der Dunkelheit, stoßen es blindlings ins Fleisch und drehen die Klinge herum. Sie erkennen ihre eigene Lage nicht, verstehen ihren Gegenüber, ihr Opfer nicht, sind zu blind um auch nur irgendetwas zu verstehen. *seufz*. Wie gesagt, ich könnte mich jetzt aufregen.
Lösungsvorschläge:
Meine neue Taktik lautet Ignoranz. Wie lange das funktioniert ist natürlich ne andere Frage und soll auch hier und jetzt ganz bestimmt nicht beantwortet werden. Fremdkörper, obstacles und fiese Mücken werden solange ignoriert, bis sie ihr Verhalten einsehen und gründlich etwas an ihrer Lebenseinstellung ändern. HA!
Jetzige Stimmungslage:
Irgendwie ... amüsiert. =)

Thursday, May 24, 2007

Tja...

Es sollte ein so schöner Eintrag werden, ... über das Leben, über Erinnerungen, über Tatsachen und über kleine Schäfchenwolken, die gemächlich über den strahlend blauen Himmel segeln. Über den tiefen Einblick in eine Seele. Über Rätselraten und lauter grüne Punkte. Auch ein bisschen über singen und über den Kreis, der sich zu schließen beginnt. Über die Sehnsucht nach dem Vergangenen, über die Wehmut und die Angst zu weinen. Vielleicht sogar über ein bisschen Liebe. Über die Ohrwürmer und die tolle Musik die ich tagaus tagein höre. Über ein-wenig-an-den-Händen-halten, über den Stolz des Erreichten und über blaue m&ms. Über den Baum, der sich so toll unter meinem Rücken angefühlt hat. Über ein bisschen träumen, über abschalten und der Welt ihren Lauf lassen. Über fliegen, schweben und gleiten. Und über Freundschaft.
Aber ich konnte das Bild dazu nicht hochladen.

Tuesday, May 22, 2007

funktionsstörung

verdammte hacke, wieso kann ich keine bilder mehr hochladen???

Friday, May 18, 2007



Wir gehen alle von Zeit zu Zeit verloren, manchmal, weil wir es selbst wollen, manchmal, ohne dass wir die Kontrolle darüber haben. Wenn wir gelernt haben, was unsere Seele lernen musste, zeigt sich der Weg ganz von allein. Manchmal sehen wir den Weg, und wir gehen zu weit oder nicht weit genug, aus Angst, Wut oder Trauer. Manchmal wollen wir verschwinden und umherirren, manchmal nicht. Manchmal finden wir den Weg ganz allein. Aber was auch geschieht, wir werden immer gefunden.
aus "Vermiss mein nicht" - Cecilia Ahern

Wednesday, May 09, 2007

Mündliche Prüfung

Ach wie gut, dass niemand weiß
Dass ich ab heute Streber heiß.
Ne schöne Eins, das muss schon sein
Und n Plus noch hintendrein.
Doch wies geschah, das wissen noch nicht viele,
und ich mach gaaanz bestimmt keine Spiele.
Deswegen will ich hier erzählen,
und das Fach Mathe weit empfehlen.
Vor allzu gar nicht langer Zeit,
da fühlte ich mich gaaaar nicht dazu bereit,
der Puls ging schnell, das Herzchen raste,
während ich alle Schulsachen abgraste.
Stunde um Stunde, Tag um Tag
hab ich am lernen nicht gespart.
Die Zeit verging schnell
doch der Horizont wurd langsam hell.
Endlich dann, der Tag der Tage,
und ich stellte mir die große Frage.
Ich hab sie nur schon wieder vergessen,
aber ich denke, ich werd sie jetzt nicht mehr missen.
Die Aufgabe, die war gar nicht schwer,
ich dachte mir gleich, „da machste gut was her!“.
Die Nummer d), die war nicht leicht, das muss ich sagen,
doch ich will natürlich nicht klagen!
Mit etwas Glück, so dacht ich mir,
mach ich denen da vorne gleich den Vampir!!
Ich zeig denen einfach was ich kann
Und zieh die richtig in meinen Bann!
Das Rechnen, das ging ehrlich gut!
Und ich fasste wieder Mut.
Die ersten 10 Minuten waren schnell vergangen,
und ich musste nicht mehr bangen.
Es machte sogar richtig Spaß
Als ich das Geschriebene nochmals las.
Die folgenden Fragen waren nicht ohne,
aber das interessierte mich nicht die Bohne!
Ich ratterte mein Zeugs hinunter,
und wurd langsam richtig munter.
Und plötzlich, wer hätts gedacht??
Da hatte ich schon alles vollbracht!
Die nächsten 3 Stunden, die musste ich warten,
ich hab mir echt gedacht, ich geh gleich innen Garten!
Aber dann stand ich doch noch vor der Tür,
und schaute mit klopfendem Herzen zurück in den Flur.
Denn natürlich macht ich keine Bummelei,
ich hatte meine Große mit dabei.
Kaum wars gesagt, schon sprang ich raus,
und kunterbunt wars, eiderdaus!
Jetzt hab ich endlich meine Ruh,
und die Ordner bleiben bis zum 4.6. zu.
15 Punkte, das ist schon geil!!
Der heutige Tag ist wieder heil.
So ihr Leute, jetzt schön kommentieren,
dann will ich euch auch nicht drangsalieren.
Denn ich bin jetzt Streber, das sei mal gesagt!
Und dafür wurd ich lang genug ausgefragt.

Wednesday, April 25, 2007

So when it comes down

Hey meine Kleine, danke für die schöne Zeit. Wir waren n super Team, du und ich.
Aber jetzt bist du mir wohl n Schritt voraus ...
Irgendwann sehen wir uns wieder, da bin ich mir sicher. Ich werd dich niemals vergessen, wie könnt ich auch, sowas wie dich kann man nicht vergessen.
Ich hoffe dir gehts jetzt besser, Ich vermisse dich, machs gut

Wednesday, April 18, 2007

An manchen Tagen...

… entrollt sich die Klopapierrolle von alleine
… werden poppende Käfer eiskalt überfahren
… explodiert ein blutleerer Himmel
… würd ich gerne Geige spielen können
… kann ich mich zwischen 2 Kuchen einfach nicht entscheiden
… fällt die Gabel direkt auf den Fuß (und nicht 2mm weiter nach rechts)
… ist die Kondition = 0
… krieg ich nicht genug von blauen m&ms
… ist der Schlafanzug einfach urgemütlich
… ist es draußen kälter als es aussieht
… gibt es keine tolle Eisauswahl
… ist rot gar keine knallige Farbe
… muss es mal was neues geben
… bleibt das Handy – das gemeine!! – völlig absichtlich ignorant stumm
… klingen die Töne vom Lieblingslied scheppernd
… würd ich gern mal wieder Video gucken
… hab ich schon Pläne für den nächsten

Monday, April 16, 2007

A pale moon rises




Teilnehmer: Meine Ellis, Ich, ein zu trockener Streuselkuchen, Hustenbonbons, alles über Christopraxie, ein Duplo, eine Kühlbox und ein Haufen vollgerotzter Taschentücher

Dauer: den ganzen lieben langen Tag (Samstag, 14.4.07)
Ziel: Potsdam, Filmpark Babelsberg
Mission: Herr der Ringe Ausstellung abchecken und ordentlich genießen
Fazit: Mission erfüllt!

Fakten:

In aller Herrgottsfrühe und mit ein wenig Stress (à ich hatte meinen Wecker ne Stunde zu spät gestellt) gings los Richtung Autobahn. Auf einem Zwischenstop wurde noch schnell ein Anhalter mitgenommen, welcher sich als Streuselkuchen darstellte und freudig eingeladen wurde, an der Fahrt teilzunehmen. Später stellte sich jedoch unerfreulicherweise heraus, dass dieses besagte Teigteilchen zu 90% aus trockenem Rand bestand, der auf eine unmenschliche, nicht zu den herkömmlichen Streuselkuchen passende Art und Weise unappettitlich im Mund zerbröselte.
Nach einer im Grunde genommen dösigen Fahrt, welche nichts sonderbareres beinhaltete als eine klitzekleine Rast, das Überqueren der ehemaligen DDR-Grenze (hey, ich war drüben!!!) und das fragliche Überlegen, ob man gerade ein Atomkraftwerk passiert hat oder nicht, kamen wir ca. 4 Stunden später am Filmpark in Babelsberg an, wo uns ein äußerst sympathischer und netter junger Mann lächelnd folgende Worte ins Autofenster sprach: „Wo wollnse hin? In die Herr der Ringe Ausstellung? Kommense in 2 Stunden nochma wieder, der Park is dicht und da kommt keiner mehr rein.“ Während sich meine Sympathie in Sekundenschnelle zur Antipathie wandelte, ignorierten wir – selbstverständlich – den ganz gewiss bösartig und niederträchtig gemeinten Rat und parkten hinter der nächsten Ecke beim Filmpark. Um uns dann für 2 ½ Stunden an eine endlos lange Schlange in die pralle Sonne zu stellen. Meine Menschenkenntnis schien an dem Tage nicht unbedingt die allerbeste zu sein. Eingequetscht zwischen – ich erwähne voller Stolz! –nationalen und internationalen Fans harrte ich der Dinge die da kamen: ein Mann mit Knopf im Ohr und irgendwie spürbarer Autorität, der uns mitteilte, dass es von „da vorne am Tor nur noch“ (er sagte wirklich „nur noch“!!!) 1 ½ Stunden dauerte. Geschätzt. AAAABER, ich möchte betonen, dass ich NICHT EINMAL ungeduldig meine Entscheidung, dort hinzufahren, bedauerteJ. Ich bin halt ein wahrer Fan *seuufz*. Das konnte selbst die knallende, stechende, mindestens gefühlte 45°C heiße Sonne nicht ändern (Problem: ich konnte nix trinken, weil kein Klo in Sicht war).
Als wir dann aber schließlich – eeendlich – an die Reihe kamen und ich die Halle betreten konnte … da war alles vorbei, da war alles entschädigt, da hätte man mich auch noch 5 Stunden länger draußen warten lassen können! Ich habe auf der Rückfahrt in einem Brief versucht, all das, was ich gesehen und dabei gefühlt hab, in Worte zu fassen und zu erklären. Es gelang mir irgendwie nur halbherzig, und jetzt so gut wie gar nicht mehr. Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich die Filme absolut vergöttere, dass ich den 1. Teil über 10 mal geguckt habe und selbstverständlich auch schon auf Englisch durch Mittelerde gewandert bin.
Wenn man einen Film so toll findet, und dann auf einmal alles 20cm vor einem steht, man es berühren darf und stundenlang davorsteht, dass ist ein unglaubliches Gefühl. Natürlich waren die üblichen Kostüme ausgestellt, Waffen und Schwerter, Masken, Rüstungen und Schmuck, aber auch die gezeichnete Entwürfe für den Film von Alan Lee und John Howe, für sie bloß einfache, schnell gekritzelte Zeichnung mit Bleistift, für mich jedoch irgendwie schon Meisterwerke. Nebenbei liefen überall in kleinen Fernsehern Teile aus dem Bonusmaterial, es wurde erklärt, wie eine 11-stündige Maske ablief, wie WetaWorkshop arbeitete und wie Gollum lebendig gemacht wurde. Das Highlight stellte ein kleiner, abgeschirmter, verdunkelter und runder Raum in der Mitte der Halle dar. Darin schwebte in einer Plexiglassäule der „eine Ring“ und mit Hilfe roter Scheinwerfer kreiselte diese tolle Inschrift über die Gesichter der Besucher. Es war schon lustig mit anzusehen, wie immer wieder Menschen mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mündern vor dieser Säule standen und ein kleines Stück Metall begafften.
Mein persönliches Highlight an diesem Tag war jedoch nicht der Ring, das Schwert Andúril, der 3m hohe Höhlentroll oder Galadriels Gewand, sondern eher die Tatsache, dass nicht nur die wichtigsten Gegenstände ausgestellt waren, sondern ebenso zahlreiche unbedeutende Dinge, die im Film in vielleicht nur 2 oder 3 Szenen auftauchen. Zum Beispiel waren auch die anderen Ringe der Macht ausgestellt. Oder die Ringe der Ringgeister. Und Bilbos Karte. Ebenso Bilbos Buch „Hin und wieder zurück“, dass Frodo am Ende des Films zu Ende schreibt. Oder das Buch in dem Saruman die Seite mit der Balrog-Zeichnung aufschlägt. Lauter Kleinigkeiten, die mich aber irgendwie mehr berührten als Legolas´ Kostüm, die lebensechte Statue Saurons oder das Krönungskleid Arwens. Es ist einfach so…ergreifend zu sehen, dass diese ganzen unwichtig erscheinende Dinge ebenso existieren, ausgestellt waren. Wie gesagt, ich kann nicht beschreiben oder auch nur annähernd erklären, was das für mich bedeutet hat, was diese ganze Ausstellung für mich bedeutete. Auf jeden Fall kann ich nur allen raten, sich so etwas mal anzuschaun. Es ist der Wahnsinn.

Merke!

Niemals die Tür schließen, wenn noch Finger zwischen sind!

Tuesday, April 10, 2007

Von Handy- und Sahneschlägern

Ostern ist vorbei, der heimtückische Alltag schlägt wieder zu, aus dem Hinterhalt gekrochen wie eine winzige, fiese, gemeine Spinne, die sich mucksmäuschenstill im dunklen Keller in die scheinbar undurchdringliche kleine Stelle zwischen Nacken und Pulli abseilt.
Die Stunden fließen entweder langsam und stetig oder rasend und unübersichtlich an dir vorüber, der Tag vergeht, ein neuer bricht an, und schon ist sie gar nicht mehr so fern, die Stunde X , der Tag 0 oder auch die Minute / , je nachdem wie man möchte.
Die Welt erscheint größer, die Möbel im Zimmer rücken in die Ferne, die Ziele eh schon aus den Augen verloren. „Sag mal, was ist eigentlich mit…?“ – „ Haste jetzt schon…?“ – „Wolltest du nicht eigentlich…?“ . Wollen will man viel, wollen will ich viel, aber kaum den Fuß bewegt, den Finger gekrümmt und den Kopf gehoben, rast die Zeit in einer gigantischen Kolonne an mir vorbei, ein Wirbel aus Stunden und Minuten, Menschen, die kommen und gehen, und immer wieder riesige schwarze Wolken von Problemen, die einfach nicht verschwinden wollen.

weißt du eigentlich, was du bist für mich? wenn du meine lasten trägst und dich mit meinen feinden schlägst
Lichtblicke, immer wieder. In einem kleinen Foto, in einem „Komm, ich mach dir dann Haare und Augen“, in einer Hand die mich auf der Tanzfläche hin und her wirbelt, in einem Stückchen Kuchen, in einer Überraschung, in einem – unbewusst – langvermissten Telefongespräch, in einem Zwinkern, in einem intensiven Blick, in einem Schnurren, in einer ernsten Diskussion, in einem Sonnenstrahl, in einer einfachen Tonfolge, in einer langersehnten und halbverflogenen Kindheitserinnerung. Eingetaucht in anno dazumal, mit gierigem Blick die alten Wege und Wiesen verschlungen, der verzweifelte Versuch, die Vergangenheit in Bildern einzufangen, und doch begriffen, dass die Zeichnungen der Seele deutlich besser sind, als die in Pixel und Papier. Das Gefühl, hier schon mal gewesen zu sein, dieser warme Hauch von Geborgenheit, der nur mit dem Vergangenen wachsen kann.

Das Unglück trifft meistens eher ein, als das die Situation zu Stande kommt, welche zum Unglück führen könnte.
Tja, das nennt man wohl Ironie des Schicksals :-)

Thursday, April 05, 2007

pulsiv schickt mich, meine schuld zu begleichen

So, neues Stöckchen, neues Glück. Hat n bisschen gedauert – ich bitte vielmals um Entschuldigung, pulsiv, aaber, …. *trommelwirbel* hier – voller Stolz – die
5 schlimmsten Dinge, die mich immer wieder, zu 100 % und ständig auf die Palme bringen


- Ich hasse Besserwisserei. Versteht mich nicht falsch, ich hab kein Problem damit falsch zu liegen oder etwas nicht zu wissen. Aber ich kann es partou nicht leiden ständig und überall von der gleichen Person darauf hingewiesen zu werden. Manche Leute scheinen sowas von sich selbst überzeugt zu sein, dass sie es nicht merken, dass sie einfach nur tierisch nerven.
- Trecker mit Güllewagen vor mir. Und man darf nicht überholen *kotz*
- Wenn ich tierische Langweile hab und im Fernsehn aaaaabsolut nix Gescheites kommt. HUAAAARGH! Da könnt ich in die Luft gehen!! Ich meine ist das denn zuviel verlangt einfach mal was richtig tolles, lustiges und ablenkendes zu senden??
- Diese ständigen Diskussionen über die Musik einer Party. In dem Gästebuch unserer Stufenhomepage startet nach jeder Abiparty ein heißes Gerede über den DJ und die Auswahl der Lieder. Das ist doch vollkommen sinnlos sich darüber zu streiten ob die Musik der letzten 3-4 Stunden toll war oder nicht. Die Party ist gelaufen und die Songwahl kann man eh nicht mehr ändern, also in sofern…
- Nix zu tun zu haben. Laaangeweile. Einen zu leeren Tag. Einfach keine Beschäftigung.


So. Und der paladin und secretvm müssen auch mal ran!

Saturday, March 31, 2007

"Ich habe kein Persönlichkeitsproblem"

In den Schuhen meiner Schwester, mit der Orientierung einer Bockwurst und der strikten Ignoranz der Wirklichkeit, eine ständige Entschuldigung parat, dahinschweifend wie der stetige Lichtstrahl der Sonne an einem wolkenverdeckten, dösigen Sommertag.
Eine Berührung samtig wie die eines Schmetterlingsflügels, das Adrenalin pocht in den Adern, das dumpfe Hämmern durchzuckt den Körper, immer und immer wieder. Plötzlich steht man sich gegenüber, keine unsichtbare Hülle lässt die Tatsache verschwinden, keine tausend Kilometer machen eine Begegnung unmöglich. Der Blick verrät es, sagt mehr als zweieinhalb Worte. Langsam aber sicher kippt der Baum, zerspringt in abermillionen kleiner Splitter, die sich in die elefantendicke und doch so verletzliche Haut bohren.
Die Musik durchströmt das Herz, die Seele, den Kopf. Die Augen beginnen zu strahlen, alles erscheint so verdammt einfach, wie ein Arm der in einer freundschaftlichen Geste um die Schultern gelegt wird. Der Mond hat seinen Platz gewechselt, er durchdringt die eintönige Blässe des Himmels mit neuem Schein, genauso wie das Leben. Dinge verlieren an Wichtigkeit, die Rangfolge des Verbrauchs wird neu definiert, am leeren Abgrund des fehlenden Plätscherns. Das Verlangen, die Notwendigkeit nach Wasser erfüllt den Kopf, täuschend trügerisch falsch verhält sich das Wesen zu den inneren Gefühlen.
Für einen kurzen Moment dem Sein entflüchten, dem Schein einen Schritt näher, den Kuss der Seidenraupe beidseitig erkämpft und doch verloren, resignierend der Wahrheit realitätsgetreu in die eisblauen Augen geblickt. Und doch, immer wieder dieses Sehnen, dieser tiefe Wunsch nach der Vollkommenheit, nach der Umarmung, nach dem Überschreiten dieser endlosen Grenze.
Ohnmächtig die Gegebenheit erkannt und akzeptiert, dass sich Entfernung nicht durch elektrische Impulse überbrücken lässt, dass der ruhige Ablauf des Alltags, seine Wärme und Zufriedenheit in der tiefen Kluft verschollen ist und dass das Leben farblos erscheint.
Der Rhythmus der Klänge durchzuckt die Beine, ein rasches, sommerliches Gefühl der Dankbarkeit sprudelt hervor. Man schließt die Augen und erlebt für eine winzige Zeitspanne einen Moment der Freude und Lebendigkeit. Und man weiß, dass man auf diese Regung den ganzen Tag gewartet hat.

Wednesday, March 28, 2007

América´s dream und allerlei klimbim

tja, da wollt ich doch einfach mal nach getaner arbeit einen höchst dankbaren eintrag niedersetzen, da fällt mir doch glatt auf, dass mir schon wieder das passende foto fehlt. na, da müssen meine treuen leser wohl noch einige zeit auf mich im hularöckchen warten :)

*har har har, so macht man gute werbung =)*

aber guuut. worum es in diesem eintrag eigentlich gehen sollte:


sommer, ferien , freiiiiii


so. das wäre geklärt. die 2. klausur - englisch - ist fast genauso gut gelaufen wie deutsch. zwar kannt ich den text noch nicht, aber die aufgabenstellung war immerhin leicht verständlich - sogar für mich ;) - und ich war mal wieder ne stunde früher fertig.


ein großes


an alle die mir so fleißig die pfoten gedrückt haben!!! am 24. april gehts weiter, dann werden wir ganz religiös! =)

Monday, March 26, 2007

ladies and gentlemen!


darf ich präsentieren?
------------------------->
so sieht eine angehende abiturabsolventin an der heizung aus (insider und absoluter treffpunkt in den pausen und vor der 1. stunde) .
die erste klausur wurde heute geschrieben, lief ganz gut, bin zufrieden und riiichtig gut drauf =) tja, gedichtanalysen liegen mir halt (ööhm, hoff ich ja ma :D)
aber es ist schon irgendwie toll, klausurthemen zu kriegen, von denen man die eine sofort weglegen kann, die zweite schoma zum teil im unterricht gemacht hat, die dritte wieder sofort weglegen kann und die vierte schließlich ein gedicht enthält, dass man in der 12 schoma analysiert hat.

weiter gehts am mittwoch mit englisch. sämtliche glückwünsche, beileidsbekundungen und gedrückte daumen an mich bitte!!

Sunday, March 25, 2007

17:54 erste Prüfungsangst

so langsam fängts an zu kribbeln, mein linker fuß zuckt, mein magen grummelt, in meinem kopf schwirren zeitbereiche wie 1620-1700, 1848-1890 und 1890-1905, meine beste freundin hat mich fast erfolgreich abgelenkt, dann aber leider wieder doch nicht, ich fange an, an mir zu zweifeln, ich frag mich ob ich nicht morgen einfach im bett bleiben sollte, ich hab schlechte laune und ich brauch jetzt ganz dringend n tee.

Friday, March 23, 2007

School´s out

erstaunlich. höchst erstaunlich.
seit 8 stunden und 18 minuten bin ich offiziell zentralabitur-prüfling, habe meinen letzten offiziellen schultag hinter mir, wurde für einen winzigen moment offiziell melancholisch und sentimental, habe mich offiziell kurz in die vergangenheit gewünscht, ich bin auf eindeutig zu vielen fotos drauf, vermisse es komischerweise (und zum glück inoffiziell) hausaufgaben zu machen, kriege immer noch keinen bammel vor montag, bin ultrastolz über mein zeugnis, gucke jetzt grade bestimmt schon die 237489. folge der wortverdrehtesten mutter-kind-beziehung allerzeiten, habe offiziell mein abiballkleid bestellt, obwohl ich noch nicht mal eine abiklausur geschrieben hab, schneide aus zeitschriften bildchen mit der ungefähren farbe meines kleides aus, langweile mich zu tode (-> das aber offiziell!!) und finde immer noch keins der fotos auf denen ich drauf bin.
grmpf. so hab ich mir das nicht vorgestellt.

Thursday, March 22, 2007

Aloha! ( 2.letzter tag)

Es erscheint wahrlich normal, wenn man bei Minusgraden aus den Fenster blickt und sein Auge über eine wunderbar verschneite Häuserdächerlandschaft schweifen lässt. Ein Schwarm kleiner schwarzer Vögelchen flattert über dick bepuderte kahle Bäume, vereinzelte Autos schleichen über gräulich matschige Straßen und überall quillt dunkler Rauch aus den Schornsteinen, welcher auf ein warmmolliges Feuerchen schließen lässt. Leise und sanft gleiten Schneeflocken vom Himmel, tanzen durch die Luft und bedecken den Schulhof mit einer langsam-aber-sicher immer dichter werdenden Decke purer Helligkeit.
Ein Frisbee fliegt durch die Luft, gefolgt von einem rot-weiß gestreiften Wasserball, eine Schar junger bunter Gestalten - vornehmlich mit knallbunten Blumenketten bestückt - läuft völlig kirre durch die Gegend, beschmeißt sich mit Schnee und kreischt voller Begeisterung. Vereinzelte nackte Beine heben sich von roten und orangenen Shorts ab, zwei Baströckchen wirbeln um Jeanshosen und grüne, lilane, gelbe und blaue T-shirts stecken über langärmligen oberteilen oder dicken Pullovern.
Ja, meine Damen und Herren, willkommen zur ersten Hawaiianischen Schneeballschlacht im Bürener Kreis, vorgeführt auf dem Schulhof des Mau-Maus!! Es herrscht strenge Kleidungspflicht, ohne Blumenkette oder knallingen Farben ist die Teilnahme nicht erlaubt.
Willkommen zum letzten wirklichen Schnee in diesem Frühling!
Und willkommen zum letzten richtigen Schultag in meinem Leben!

(Beweisfotos folgen!!)

Monday, March 19, 2007

unterbeschäftigt

"Ich glaube ich brauch ´ne Veränderung"


sprach sie und mistete ihr zimmer aus

Friday, March 16, 2007

ich habe ... (zum 2.)

... grade glänzende laune
... ein potenzielles kleid gefunden
... eine irre modenschau hinter mir
... eindeutig die falsche kleidergröße
... einen lachkrampf
... mundwinkel die sich selbstständig machen
... zwei ulkige fotos
... lecka pommes gegessen
... ein witziges telefonat hintermir
... (diesmal) die passende musik
... dank paladin eine supergeile kiste gegen schlechte laune
... dem pulsiv endlich seine dvd zurückgeschickt
... wieder mal was hingekriegt
... im grunde genommen doch noch was zu sagen
... heute den blauen himmel und die sonne vermisst
... eine to-do-liste aufgestellt
... noch keinen punkt abgeharkt (bin aber optimistisch!!)
... gestern doch noch gelernt
... kein schlechtes gewissen mehr
... eindeutig positive gedanken
... aussicht auf einen schönen gemütlichen abend
... eine heeerrliche vorfreude im bauch
... ein umarm-doch-einfach-mal-die-welt-feeling
... momentan ein echt lustiges gespräch über kerle und kleider
... jetzt eine ganz dringende diskutier-verabredung
... eine eindeutig zu kurze liste gemacht

Thursday, March 15, 2007

ich habe...

... absolut schlechte laune
... eine kotzkrampfige haltung gegenüber meinem pc
... eine extrem intensive abneigung gegenüber meines relilehrers
... ziemlichen hass auf volle busse
... einen grummelnden kloß im bauch
... nicht die passende musik für so ne laune
... (grad ein SEHR niedrig fliegendes flugzeug vorbeifliegen sehen)
... nicht die richtigen worte
... hochgradige antipathie gegenüber allem gutgelaunten, fröhlichen, sonnigen, blauen
... immer noch nicht meine karten verkauft
... überspannte nervenzüge
... einen wehtuenden zeh
... böse kopfschmerzen
... ein schlechtes gewissen
... das falsche mittagessen gekriegt
... angst
... einen tödlichen blick drauf
... meine mündliche physiknote arg strapaziert
... eindeutig was vergessen, weiß aber nicht was
... keine idee was ich nächste woche anziehen soll
... keine noten für jetzt-grade
... fruuust auf alles
... starke aversion gegenüber roten pullovern
... metaphernreiche abscheu beträfflich der blogger.com-seite
... ein brüllendes monster in mir
... eindeutig zu wenig zeit für alles
... grad ma kein plan von ga nix
... missgunst gegenüber denjenigen die grad draußen sein können
... keine ahnung was ich heut noch machen soll
... keine idee, worum´s grad in dem lied hier geht
... eine ziemlich zornige zornesfalte zwischen den augenbrauen
... eine kratzige jacke an
... einen ganz kleinen zusammengepressten mund
... ungeduldige finger
... nicht-freude an kaugummies
... eine gänsehaut
... grade resigniert geseufzt
... zur musik gewippt
... grade meine ganze schlechte laune beseitigt
... eigentlich nichts wichtiges zu sagen

Sunday, March 04, 2007


Sunday, February 25, 2007

móvlas

lediglich zu warme frühlingsgef... ups, -temperaturen und eine starke überdosis gilmore girls können zu erschreckenden konsequenzen führen. nichts ahnend lasse ich mich bei offenem fenster mit der sanft-wohltuenden klimbim-musik der gilmorschen-stars-hollow-gitarrengriffe berieseln, als mich auf einmal ein blitz in form eines wortes durchzuckt!
móvlas
was bitte schön ist ein móvla?? hört sich an wie eine mischung aus petterson-und-findus und geschirrspülmittel, mit kleinem abstecher in die irische mythologie...
über anregende hilfestellungen in form von ideen wäre ich sehr dankbar *grübel*...

glatt verpasst

auf grund akuter blog-ausfall-unfähigkeit war ich des längeren nicht in der lage mich meinem natürlich allerliebsten hobby zu fröhnen...deswegen hat mich das stöckchen von der lieben nina auch glatt verfehlt, ist aber bumerang-artig trotzdem zu mir zurück gekommen.
deshalb präsentiere ich voller stolz:

5 tatsachen, die bisher noch keiner über mich wusste und die mich nicht unbedingt noch sympathischer machen...

- ich kann mich stundenlang mit meinen fingernägeln beschäftigen, dran rumknibbeln, knabbern, reißen, anmalen, wieder abmalen, bestaunen, etc.
- wenn ich allein mp3-player hören will aber irgendwer muss unbedingt mithören, dann dreh ich immer so laut auf, bis der andere irgendwann aufgibt
- an manchen tagen liebe ich es zu streiten!! und dann kommt fast JEDER dran
- ich habe eine unglaubliche schwäche für schokolade, die ich nicht teilen will
- ich bin manchmal so unglaublich vergesslich, dass ich sogar 17 sekunden später schon wieder vergessen hab, was man mir gerade gesagt hat

natürlich will ich mit so einem stöckchen nicht auf dem trockenen sitzen bleiben sondern sende es postwendend weiter an unseren Paladin

Monday, February 05, 2007

Impressionen einer Vorabiklausur mit viel zuviel Zeit

"Worte schwimmen wie Bojen im Meer ihrer scheinbar nachlässigen Verwendung."
- Harald Jähner -

Ein - meiner Meingung nach - höchst passender Satz aus einem sonst relativ langweiligen Klausurtext. Aber hey, man(n) kanns sich schließlich nicht aussuchen, ne? Und Frau schon gar nicht. Es ist jetzt 10. 56 Uhr, ich bin seit 10 Min. fertig, habe 11 Spalten geschrieben, kein Bock mehr, Langeweile, ein schlecht schmeckendes Kaugummie im Mund, einen knurrenden Magen, kalte Hände und keine Beschäftigung. Mir bleibt die Möglichkeit . . . :

- weiter sinnlos Textzitate rauszupicken

- endlich mal das 2. Auswahlthema zu lesen

- über den Sinn des Lebens nachzugrübeln

- meine M&Ms farblich zu sotieren und zu vernichten

- nochmal meine Klausur durchzulesen

- in der Nase zu bohren

- lustige Bildchen zu malen

- "Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst" mit mir selbst zu spielen

- oder einfach abzugeben.

Der letzte Punkt scheint mir am unpassensten, deswegen werde ich weiter hier sitzenbleiben und darüber nachgrübeln, ob . . . :

- Tragetaschen wirklich pink sein sollten

- es sinnvoll ist, Tische kunterbunt zu stapeln

- mein Schlusskommentar lang genug ist

- mein Eistee nicht mehr schmeckt, oder doch, oder nicht

- der Raum hier mal ein Badezimmer war

- ich jemals lerne, mich nicht ständig anzumalen

- ich mir morgen den gleichen Zopf mache wie heute

- oder ob der Himmel nur in diesem kleinen Fensterausschnitt so grau ist.

Ebensogut könnte ich mich fragen, warum ich 5-cent-wertvolle Klausurbögen verschwende, und ob K*t*i wirklich gerade eingeschlafen ist oder nur was vom Boden aufgehoben hat.

Wie gesagt. Das könnte ich mich alles fragen, tu ich aber nicht. Inzwischen ist es sage-und-schreibe 13 Min. später und mir fällt auf, dass der Raum nie komplett leise ist. Immer hüstelt irgendwer, raschelt mit Papier, seufzt resigniert auf (bestimmt an Nr. 2!!!), kratzt mit dem Füller auf den Bogen, benutzt lautstark mein Tipex, scharrt mit den Füßen oder macht sich sonst wie bemerkbar. (2 Min. später)

Mein Tigerauge blinzelt mir zu, während schräg hinter mir leise "Vogel-Hochzeit" gesummt wird. Mich überzieht eine Gänsehaut, die aber wohl eher von der unmenschlichen Kälte herrührt. Wieder zwinkert mein Tigerauge und ich steck es in die Tasche. Erstaunlich, wie abhängig ein Mensch von Glücksbringern sein kann.

Der Duft von Äpfeln mischt sich unangenehm mit meinen Cornflakes. Irgendwer isst Butterbrot. Mein Magen knurrt immer noch und meine Hand fängt langsam an weh zu tun.

Der Schlusskommentar sollte doch noch etwas länger. Und die Einleitung ist auch noch nicht so ganz das wahre... (11.19 Uhr)

Friday, January 26, 2007

gut war´s ...

... und gelohnt hats sich auch noch =) (!!!) und meine pläne sind um ein weiteres realistischer geworden ;D! desweiteren: bisher nur positive kommentare, und das, obwohl das doch die 'verhasste' bürener abifete wahr. nicht mal die musik wurde bemault - höchstens von mir, weil der dj keine wünsche gespielt hat *tsss* ... aber in anbetracht der lage ... da will ich das nochmal durchgehen lassen =)

Saturday, January 20, 2007

noch 4 stunden und 47 minuten

please understand
this isn´t just goodbye
this is i can´t stand you
this is where the road crashed into the ocean

Tuesday, January 16, 2007

"la casa en Mango Street" - Sandra Cisneros

Y luego está esa nube ancha algodonosa que parece tu cara cuando despiertas después de haberte dormido con tu ropa puesta.

Saturday, January 13, 2007

I need to speak


Die Stille schien bedeutungsvoll, aufmerksam wie eine Katze, die mit angespannten Muskeln hinter der Hecke den schwarzen Vogel beobachtet, welcher unwissend nach Würmern scharrt. Jedes einzelne Geräusch, jedes Wort, dass diese geheimnisvolle Ruhe bricht war einem Frevel gleich, wie ein glockenhelles Lachen während einer Messe, wie ein mit roter Tinte gemalter Rechtschreibfehler in einer Klassenarbeit. Es war völlig unpassend, die Luft als etwas anderes zu benutzen als zum Atmen. Gar Worte mit ihr zu gestalten ein Überschreiten einer unsichtbaren Grenze.
In den eigenen Gedanken drängen sich Fragen auf. Wie wäre es, einen ganzen Tag zu schweigen? 24 Stunden durchs Leben zu gehen ohne dass die Zunge Wörter formt, sei es singend oder sprechend. Einfach mal den Mund halten. Wenn notwendig das Papier sprechen zu lassen, durch Gesten und Gedanken auf sich aufmerksam zu machen. Aber ansonsten? Der Stille lauschen, die um einen entsteht der leise ist, die sich ausbreitend zu einem Kokon wandelt um wie eine schützende Hülle zu umschließen.
Bei dem Gedanken bekomme ich ein merkwürdiges Gefühl. Mein Hals erscheint mir dick und eng, die Zunge geschwollen. Sinnlose Worte sausen mir durch den Kopf, hämmern mit Bedacht gegen meinen Hals, wollen hinaus, die Leere und die Stille füllen und gesprochen werden. Worte aus Büchern, Liedern, Empfindungen und Gedanken an andere Menschen verlangen nach einer Stimme, die sie ins Leben bringt, die geboren werden wollen um den dunkelblauen See der Ruhe mit einem verspielten Plätschern zu füllen. Wie ein rascher Frühlingsbach, der sich seinen Weg durch die verschneiten Wiesen sucht um die Welt aus ihrem tiefen Schlaf zu wecken.
Ein warmes Gefühl entsteht und durchzieht meinen Körper. Und mir wird klar, dass ich vielleicht einiges kann, aber nicht zu schweigen.

Wednesday, January 10, 2007

sprachlos

ich könnte ja jetzt anfangen aufzuzählen, was heute so alles schiefgelaufen ist, was mir alles nicht in den kram gepasst hat, wer mir heute so richtig übelst auf den geist gegangen ist und welcher beschissene kugelschreiberstrich auf meiner lieblingshose mich mehr aufregt - der rechte oder der linke...
... aber dann würd ich wohl vor morgen nicht mehr fertigwerden.

Monday, January 08, 2007

impressionen des 1. schultags

so please understand
this isn´t just goodbye
this is I can´t stand you
this is where the road crashed into the ocean

Thursday, January 04, 2007

göttlich!

Das ist wohl das treffenste Wort um auszudrücken wie es einem (in diesem speziellen Falle MIR) geht, wenn man bereits sage und schreibe 3 (!!!) Schulthemen des einen LK-Fachs abgearbeitet hat. Ich bin jetzt wieder bestens informiert über die Lyrik des Barocks (Vanitas-Motiv, Gryphius und Konsorten), ich kann jede Figurenkonstellation aus "Emilia Galotti" herunterbeten und selbst der Sturm und Drang ist mir ein Begriff.
So, fehlt nur noch "Der Vorleser", "Irrungen, Wirrungen" und die gute alte Nachkriegslyrik. Dann wäre das erste geschafft und mir fehlen nur noch 3 Fächer. seufz.
grad heute morgen kam meine katze zu mir ins zimmer, kletterte auf mein bett und legte sich lang über meinen bauch und meinen oberkörper. und schaute mir tief in die augen.

Sunday, December 31, 2006

jahresbilanz

die politik macht es, das fernsehen macht es, das radio macht es. und er.
und ich mach es auch. nicht das was ihr wieder alle denkt, sondern was gaaanz anderes.
am 365. tag des jahres ist es an der zeit, dass man mal zusammenfasst und "bilanzen zieht", oder was auch immer die alle sagen. na, dann wolle wa ma anfangen!! =)
Zugenommen oder abgenommen?
Keine Ahnung…ich geh doch jetzt nicht auf die Waage!!! *höhöhööö*
Haare länger oder kürzer?
Länger. Ich geh schon rein aus Prinzip nich zum Friseur.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weitsichtiger und welterfahrener.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Eindeutig weniger. Aber immer noch zu viel (?)
Der hirnrissigste Plan?
Zusammen mit ner Freundin, ging hauptsächlich darum irgend nen Kerl abzuschrecken…
Die gefährlichste Unternehmung?
Gewagtes Sms-Verschicken.
Der beste Sex?
Nö.
Die teuerste Anschaffung?
Ich habe nicht die geringste Ahnung…
Das leckerste Essen?
Lammmedaillons mit Pomm Williams
Das am meisten beeindruckende Buch?
Kann ich nicht sagen. Alle Bücher die ich lese sind...umwerfend! :)
Der ergreifendste Film?
Hat mich wohl verpasst. Aber „Liebe braucht keine Ferien“ kam schon sehr nahe.
Die beste CD?
Werd ich hoffentlich noch kriegen.
Das schönste Konzert?
Musste ohne mich stattfinden.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
Träumen.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
Träumen :)
Vorherrschendes Gefühl 2006?
MEIN JAHR!!! (hoff ich)
2006 zum ersten Mal getan?
Etwas gewagt, neue Erfahrungen gemacht.
2006 nach langer Zeit wieder getan?
Den ein oder anderen Vorsatz von 2005 tatsächlich erfüllt.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Tränen, Schmerz und meine 4+ in Deutsch.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Die eigenen Gefühle.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Unterstützung, als es nötig war, eine liebevolle Umarmung.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Nähe, als ich es wirklich gebraucht habe.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Danke, dass für mich da warst.
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Du bist mir echt wichtig.
2006 war mit einem Wort...?
Aufregend, aber höchst interessant =)

Sunday, December 24, 2006


Frohe Weihnachten!! und guten appettit oder sonstiges =)

Wednesday, December 20, 2006

die einen wollen es...


... die andren habens schon!

Thursday, December 14, 2006

schreck lass nach

weihnachten ist in gefahr. aber so richtig. nix mit wünschen, aber mal so gar nicht. und die traditionelle weihnachtsmesse gibts nicht mehr. verschoben auf 22 uhr. die sind doch alle krank inner birne!!!

Monday, December 11, 2006

grad heute morgen...

... gabs zwei wunder. einmal hat der himmel gebrannt ( in dem perfektesten rot-gelb-orange das ich je gesehen hab) und es gab einen regenbogen ohne regen. ohne verarsch, fast ganz rum.
ich glaube es wird weihnachten :)

Monday, December 04, 2006

kurze wochenendbilanz

- 4-fache menge spritzgebäck (familienrezept)
- einfache menge nussmakronen (noch nicht probiert)
- 2-fache menge husarenkrapfen
- einfache menge plätzchen-mit-schokostückchen (freund-rezept)
- einfache menge vanillekipferl (eindeutig zu wenig!!!)
vielleicht sollt ich mich zu einem back-blog umnennen.... à la Lindas kleine Backstube...

Thursday, November 30, 2006

*huarks*

warum müssen träume immer so verdammt realistisch sein??
wär toll wenn mir das mal einer erklären könnte...!!

Saturday, November 25, 2006

der countdown...


. . . läuft und läuft ! ! !
(noch 4 stunden und 34 minuten)

Wednesday, November 22, 2006

Zzz...

warum schlauchen klausuren immer so? *gäähn* frisch wieder da von der englisch-lk klausur. eeeecht toooll gelaufen! daumen hoch! :-/ muss ich mir sorgen machen, weil ich keine simple textzusammenfassung hinkriege, dafür aber ne seitenlange analyse schreibe? hmm...also die letzte aufgabe hab ich schoma falsch, das hab ich schon rausgekriegt... gnaaaaaaaaaaz!!!warum hab ich nur das gefühl heut ist ein sch*** tag?

Wednesday, November 15, 2006

Aus dem Moment geboren


Man nehme einen großen Topf und werfe ein großes Sammelsorium an Gefühlen hinein. All den Streß der letzten Tage, die Kälte der Einsamkeit, das höchste aller Glücksgefühle, warm wie der letzte Sommersonnenschein, die endlose Zufriedenheit eines erreichten Zieles, die bodenlose Angst zu versagen, und der erschreckend große Schock der Erkenntnis.
Und schon wieder hat sich dein Leben verändert, alles Alte und Bekannte scheint verloren, du schwebst im Nichts, im Leeren, unter dir die schwärzeste aller Dunkelheiten. Du blickst dich um und siehst – du bist allein. Niemand steht neben dir, es ist totenstill, als wärst du im Universum. Denn die Sterne singen nicht. Sie erzählen sich Geschichten über Legenden, über rote Gummibärchen, die im kochenden Meer der Freude untergehen, sich verwandeln und in Luft auflösen und als kleine weiße Schäfchenwolken am Himmel schweben. Sie sprechen über Sternschnuppen, die im Lachen eines einzelnen Menschen geboren, in seinem Seufzer gestorben und als eine seiner Träne die lange Reise in die Unendlichkeit begannen.
Doch wer hört ihnen schon zu? Du etwa? Wie könntest du, wo du doch völlig fixiert bist auf die Leere in deinem Leben und nur mit großen Augen zusehen kannst, wie eine einsame Sternschnuppe den Mond hinuntergleitet und im letzten Abendlicht in die glitzernden Fluten eines grünen Meeres eintaucht. Und plötzlich erkennst du den Wahn in deinen Gedanken, dieser Irsinn, der dich als heimtückisches Raubtier dein ganzes Leben lang getäuscht hat. Du streckst deine Hand aus und fühlst das Prickeln auf deiner Haut, dieses völlig neue Gefühl in dir. Du springst aus der Leere wie aus einem Ei, frisch geschlüpft, die Dunkelheit verwandelt sich in einen grünen See, du tauchst hinab und alles um dich herum scheint durchzogen von einem grünen Schimmer. In deinen Adern fließt ein grünes Strahlen, im abertausenden Funkeln durchstreifst du eine andere Welt, keine Ängste, keine Furcht und keine Scheu halten dich zurück.
Und langsam beginnst du zu begreifen, dass da viel mehr ist als du je angenommen hast, ja, annehmen konntest! Wie das Gummibärchen wolltest du dich auflösen, in einem Meer voller Gedanken und Stürme untergehen, leise und langsam, aber doch unaufhaltsam. Endlich bist du erwacht aus deiner endlosen Melancholie. Und schwebst empor und singst mit den Sternen. Denn endlich kannst du sie verstehen.

Tuesday, November 14, 2006

oh mein gott

da kommt doch glatt einer auf meine seite weil er rausfinden will, wie man am besten spanischvokabeln lernt. krass.

Sunday, November 12, 2006

Gerade gestern...

... war mir das erste mal in diesem jahr so richtig nach weihnachten. :)
und das, obwohl doch gestern die karnevalszeit angefangen hat.
irgendwie eigenartig.

Friday, November 10, 2006

Liebe Momo...


Ich habe Kassiopeia gefunden!!!

Wednesday, November 01, 2006

uiiiii...

... eine ultimative feiertags-aufgabe! frisch zubereitet und serviert bekommen vom sirdregan. nun denn, meine damen und herren! wetzt die messer und nehmt die gabeln in die hand:
Was ist ihre Lieblingsmusik beim Putzen?
Vorzugsweise Black Eyed Peas. Hauptsache der Staubsauger rockt!

Wenn sie putzen, hören sie dann Musik?
Immer.

Wann wurden sie das letzte Mal mit halben Hähnchen beworfen?
Letzte Nacht im Traum. Ein pinker Baum und ein gelber Vogel mit 4 Füßen kamen auch drin vor.

Wenn sie eine Kartoffel wären, welche Sorte wäre das?
Jung-deutsche Gutuslaunes

Wurden sie je von einem Tier angepöbelt?
Weder angepöbelt noch angepinkelt.

Wie ist der Name ihrer Zimmerpflanze?
Im Namengeben bin ich sehr unkreativ. Spontan würd ich sagen: Ulrike die Vertrocknete, Karl der Vielfältige und Georg der Große.

Was ist das Riskanteste, das sie je gegessen haben?
Es ist IMMER riskant wenn ich esse!

Sind sie mit Wasserschweinen verwandt?
Glücklicherweise ließ sich das in meiner Ahnentafel vermeiden…!

Gibt es einen richtig schlechten Film, den sie trotzdem irgendwie mögen?
Blöderweise mag ich ziemlich viele Filme, es sei denn sie sind gruselig. Und wären sie schlecht, würd ich sie nicht mögen.

Ist ihre Finanzplanung außerirdisch?
Ja, außerirdisch unlogisch.

Wie lautet ihr schönster Fluch?
Ein langgezogenes „ooooooooooooh“ und ein lautes scharfes „FUCK“ dahinter.

Als was werden sie wiedergeboren werden?
Als Regentropfen.

Können sie Dialekte nicht sprechen?
Nein, kann ich nicht.

Haben sie einmal mit einem Metzger gekämpft?
Ich meide Gewalt, wenn sie mir auf der Straße begegnet. Ich nicke höflich, ziehe meinen Hut (wenn ich ihn aufhab) und eile weiter.

Haben sie einen Nationalpark adoptiert?
Ich glaube, ich habe nicht gerade einen grünen Daumen, geschweige denn Hand. Da wäre es ziemlich unklug, sich gleich mit einem ganzen Park anzulegen.

Geben sie belegten Brötchen Namen?
Ehm, nein, weniger, das wäre unmenschlich.

Haben sie aggressive Gedanken, während sie im Keller angekettet zum Schlafen gezwungen werden?
Ist mir leider noch nie passiert, sonst könnte ich dazu was schreiben…

Können sie Dialekte charmant aussprechen?
Ah sí sí, mein spanisches r kann sich hören lassen :)

Wenn sie eine Karikatur wären, was wären sie dann?
Irgendein Tier. Mit breitem lachendem Mund.

Was könnten sie verdrücken, wenn sie hungrig wie ein Schwein auf Toast wären?
Na, ein Toast, ist doch klar! Möglichst mit Käse überbacken, heiß geht aber auch.

Wann haben sie zuletzt einen Purzelbaum gemacht?
Im Sportunterricht letzten Jahres. Die heutigen Gedanken daran sind immer noch schmerzhaft. ->ich hatte die falsche Frisur mit zahlreichen spitzen Klammern auf dem Kopf.

Sie bluten stark, was tun sie?
Stark bluten. Und bewundernd zusehen.

"ficken" oder "vögeln"?
Vögeln. Hört sich besser an.

Habe ich eine Meise?
Ganz bestimmt. Aber ich mag Vögel, also nimms nicht persönlich ;)
weitergeben möchte ich diesen kulinarischen höhepunkt an die-kleine-anja, an chris und an melville. ich wünsche guten appettit!

An old fairytale told me

eisig kalte luft, die durch das weit geöffnete fenster schwebt,...
vermummte gestalten auf dunklen wegen,...
atem, der, in den abendhimmel gehaucht zur grauen wolke wird,...
buntes laub, das in mengen die straße bedeckt,...
graue wolken bis zum horizont,...
hagel, der die gärten mit einem leichten weißen schimmer bestreut,...
Ich könnte schwören, ich hätte eben zwischen den tausend Hagelkörnern die erste Schneeflocke gesehen...schöner gedanke :)

Thursday, October 26, 2006

*grübel*

also irgendwie hab ich das gefühl ich rutsche so langsam in die untere bloggerschicht ab; da, wo man nur noch maximal einmal im monat einen langweilig kurzen und meist uninteressanten eintrag schreibt...und ich finde, da sollte man/bzw. ich was gegen unternehmen! :D
und da ich ja ein äußerst unternehmungsfreudiger mensch bin, werde ich das auch tun :)
mir ist eben eingefallen, dass mir gestern jemand gesagt hat, worüber ich unbeding schreiben sollte. aber wenn ich ehrlich bin, hab ichs irgendwie so ganz spontan und rein zufällig vergessen.
:-I
hm. was war das noch??
wird mir wohl noch wieder einfallen...*denk-denk* oder auch nicht.
da ichs ja eh nicht hinkriege einen gescheiten text über mailand, musical und ferien zu schreiben, fass ich das einfach alles etwas kürzer:
1.) mailand = der hammer!!! wird auf jeden fall wiederholt! (gesehen: grabtuch, original abendmahl von davinci, fußballspiel inter mailand vs. bayern münchen, turin, gucci, armani, usw.)
2.) hamburg = cool! war im könig der löwen musical -> einfach nur zu geil, ein traum!!!
3.) ferien = ferien halt!
wer weitere informationen wissen möchte, ist herzlichst eingeladen, sich mein tolles neues gelbes fotoalbum anzuschaun! :)

Tuesday, October 17, 2006

W A N T E D !!! ein bisschen zeit

uh maaan! das kann doch wohl nicht wahr sein! jetzt bin ich sage-und-schreibe 19 (!!!) tage schon wieder hier und habs weder geschafft, meinen mailandpost zu schreiben, noch den über meine hamburgfahrt, noch den über meine erste eigene abiparty!!! tststsss...kann doch wohl nicht gehen oder?
wer welche übrig hat, möge mir bitte etwas zeit schenken!
danke.

Sunday, October 01, 2006

scuci, ich bin armani-klogänger

*gääääähn*... so, bin wieder im lande. das wetter gefällt mir nicht, die leute sind langweilig, die straßen klein und hässlich, der verkehr öde und geregelt, man muss keine angst mehr haben überfahren zu werden und straßenbahnen existieren hier nicht, ebensowenig wie rosen- und mafiaarmband-verkäufer.
ich will zurück nach mailand.
edit: ein kleiner vorgeschmack auf den noch kommenden reisebericht. warte noch auf fotos :)